Die Hünenborg auf dem Thieberg in Rheine.

Panorama Hünenborg

 hünenborg 1927 Hünenborg 2007
Ansicht vom Kriegerehrenmal auf der Hünenborg aus dem Jahre 1927.

Kriegerehrenmal auf der Hünenborg in Rheine, im Jahre 2007

 

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Die Hünenborg in Rheine auf dem Thieberg, im Volksmund auch Hüneborg oder Hünenburg genannt, ist eigentlich eine Flurbezeichnung, und das Gebiet der Hünenborg liegt nicht mehr in Wadelheim sondern ist Teil der ehemaligen Thiebauerschaft. Die Grenze liegt an der Thiekluse wo schon vor ihrem Bau ein Grenzstein stand.  Die Flurbezeichnung Hünenborg deutet darauf hin, dass an dieser Stelle im 5. Jahrhundert eine Burg gestanden hat, die während der Christianisierung des Münsterlandes zerfiel.  

In den Jahren  1926-27 wurde auf der Kuppe der Hünenborg ein Kriegerehrenmal für die gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet, dessen  Entwürf vom Künstler Carl Murdfield stammt und dem innerem Steinkreis von Stonehenge ähnelt
Es besteht aus Ibbenbürener und Baumberger Sandstein und in den oberen Ring wurden die Namen der Kriegsschauplätze eingemeißelt. Später wurden in den aufrechten Säulen auch noch die Namen der Gefallenen Rheinenser eingemeißelt.

Heute hat die Hünenborg mehrere Funktionen: zum einen ist sie nach wie vor Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Ein Teil von ihr steht unter Naturschutz und im Winter, bei Schnee ist sie ein beliebter Ort zum Rodeln. 

Aber auch für Leute die dort Drachen steigen lassen oder sich nur einfach dort treffen, ist sie ein beliebter Ort.

Quellen: Das Amt Rheine, von Franz Greiwe. Mahnende Steine, von August Kersting, aus Spindel und Schiffchen Heft 11 1953.  Hünenborg auf dem Thieberg, von Lothar Kurz, aus Rheine Gestern Heute Morgen Ausgabe 56.

 

                                           Hünenborg Denkmal 2011

 

 

 

 

 

Bilder vom Drachenfest auf der Hünenborg 2011

Winterbilder von der Hünenborg in Rheine

Weitere Bilder von der Rheiner Hünenborg